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Frontscheibe - RELIANT SCIMITAR SE4 64-70, SE5 68-75

Bildquelle: Charles01/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der erste Scimitar GT SE4 war ein 2+2-sitziges Coupé mit Stufenheck, das von Tom Karen für Ogle Design entworfen worden war. Das Design lehnte sich an einen Entwurf an, den Karen kurz zuvor für einen letztlich nicht realisierten Nachfolger des Daimler SP250 entwickelt hatte. Die Proportionen des Entwurfs zitierten das bekannte Sportwagenmuster: Auf eine lange Motorhaube folgte eine knappe Fahrgastzelle und eine kurze Heckpartie. Bei der Gestaltung der Wagenfront hatte sich Karen nach eigenen Aussagen vom Lamborghini 350 GT inspirieren lassen.

Technisch beruhte der GT SE4 auf dem Fahrgestell des Sabre. Die Karosserie war wie bei allen Reliant-Modellen aus Kunststoff gefertigt.

Der Scimitar GT SE4 wurde auf der Earls Court Motorshow 1964 vorgestellt. Er wurde zwischen Frühjahr 1965 und 1970 produziert. Zunächst war der Wagen ein Erfolg; Presse und Kundschaft nahmen das neue Modell freundlich auf. Mit der Präsentation des zeitweilig parallel produzierten Kombicoupé GTE ließ die Begeisterung der Kundschaft für den konventionellen GT allerdings nach, so dass Reliant den GT im Laufe des Jahres 1970 aus der Produktion nahm.

In der Zeit von 1965 bis 1970 entstanden vier Versionen des GT, die sich vor allem in technischen Aspekten voneinander unterschieden.

Basismodell war der Scimitar GT (SE4). Er wurde von einem Sechszylinder-Reihenmotor mit 2,6 Litern Hubraum angetrieben, der vom Ford Zephyr / Zodiac stammte und einige Jahre zuvor bereits im AC Greyhound eingesetzt worden war. Von diesem Basismodell entstanden im ersten Produktionsjahr 59 Exemplare.
Im Sommer 1965 wurde das Fahrwerk geändert. Die Hinterachse erhielt zwei parallel verlaufende Schubstreben; ferner wurde das Wattgestänge modifiziert und ein anderes Differential eingeführt. Ab da hieß das Modell intern SE 4a und wurde bis zum Sommer 1966 produziert.
Im Sommer 1966 wurde es weiter überarbeitet. Das schwere, unsportliche 2,6 Liter-Triebwerk wurde von einem Ford-Essex-V6-Motor mit 3,0 l Hubraum ersetzt, der 128 PS abgab. Fahrzeuge der letzten beiden Jahre erhielten die Vorderradaufhängung des Triumph TR6. Diese Version, die die Bezeichnung SE4b erhielt, wurde von 1966 bis 1970 produziert.
Im September 1967 brachte Reliant schließlich den preiswerteren Scimitar GT SE4c heraus, der eine 2,5 l-Version des Essex-Motors erhielt. Er war £ 105 günstiger als der weiter parallel produzierte SE4b. Er war mit einer Wechselstromlichtmaschine ausgestattet, während das Triebwerk des Ford Zephyr 6 mit einer Gleichstromlichtmaschine auskommen musste. Abgesehen davon entsprach der SE4c technisch vollständig dem SE4b. Er stand von 1967 bis 1970 im Angebot.(Bild- und Text: Wikipedia)