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Frontscheibe - JENSEN INTERCEPTOR FF, CABRIO, MKI/II/III 66-76

Bildquelle: allen watkin from London, UK/Flickr-CC BY 2.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Jensen Interceptor war ein Sportwagen der GT-Klasse, den die britische Automobilmanufaktur Jensen zwischen 1966 und 1976 baute. Die Bezeichnung Interceptor hatte Jensen bereits 1950 für einen Vorgänger verwendet, der heute meist als Early Interceptor bezeichnet wird. Der Jensen Interceptor löste den bis 1966 produzierten C-V8 ab, der vor allem durch seine ungewöhnliche Form auffiel, die von Beobachtern als veraltet, mitunter auch als hässlich wahrgenommen wurde. Vom C-V8 übernahm der Interceptor das Rohrrahmenchassis und die Grundzüge der Aufhängung. Wie im Fall des Vorgängers waren die Vorderräder an Querlenkern und Schraubenfedern einzeln aufgehängt, hinten verwendete Jensen eine Starrachse mit Blattfedern und Panhardstab. Als Antrieb diente nach wie vor ein Achtzylindermotor, den Jensen von Chrysler bezog. Die Karosserie des Interceptor hatte demgegenüber keine Ähnlichkeit mit dem C-V8. Während der Aufbau des C-V8 und seines Vorgängers 541 aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt war, bestand die Karosserie des Interceptor aus Stahl. Die Formen waren in Italien entworfen worden, obwohl Jensen anfänglich erwogen hatte, den Nachfolger des C-V8 von der eigenen Designabteilung entwerfen zu lassen. Der daraufhin dort konstruierte Jensen P66 konnte allerdings aus formalen Gründen nicht überzeugen und ging nicht in die Serienproduktion. Stattdessen wurde die italienische Carrozzeria Touring in Mailand mit der Gestaltung des neuen Fahrzeugs beauftragt. Der Schweizer Jensen-Importeur und spätere Sportwagenhersteller Peter Monteverdi behauptete bis in die 1970er-Jahre hinein, er habe für Touring die Karosserie des Interceptor entworfen; ein von ihm angestrengter Prozess blieb indes ohne Erfolg. Die ersten 50 Karosserien des Interceptor wurden in Italien bei Vignale in Turin gefertigt, schon 1967 baute aber das Stammwerk in West Bromwich die kompletten Fahrzeuge.  (Bild- und Text: Wikipedia)