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Frontscheibe - CHRYSLER LeBaron Lim 4-tür 77-81

Bildquelle: Christopher Ziemnowicz/Wikipedia-CC-BY-SA 4.0
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Hintergrundwissen:

Im Mai 1977 führte Chrysler als kompaktere Alternative zu den traditionellen Full-Size-Wagen der Marke den LeBaron ein. Das luxuriös ausgestattete Auto war als Antwort des Chrysler-Konzerns auf den Cadillac Seville und den Lincoln Versailles konzipiert.

Mit dem LeBaron begründete Chrysler eine neue Modellfamilie, die unter der Bezeichnung M-Plattform zusammengefasst wurde. Tatsächlich war der LeBaron ebenso wenig eine Neuentwicklung wie es die Konkurrenten von General Motors und Ford waren. Der LeBaron griff weitestgehend auf Chryslers F-Plattform zurück und war damit technisch und äußerlich eng mit dem Dodge Aspen und dem Plymouth Volare verwandt.

Erhältlich war der LeBaron als Limousine, Coupé und - ab 1978 - auch als Kombi, der die traditionelle Bezeichnung Town & Country erhielt. Bis 1979 basierten alle Karosserieversionen auf dem gleichen Radstand; mit dem Facelift des Jahres 1980 erhielt das LeBaron Coupé allerdings einen um 10 cm verkürzten Radstand.

Als Antrieb diente zunächst ausschließlich ein 5,2 Liter großer Achtzylindermotor; von 1978 bis 1981 war alternativ auch der Slant Six-Reihensechszylinder mit 3,7 Litern Hubraum erhältlich. In den Modelljahren 1978 und 1979 konnte außerdem ein 5,9 Liter großer Achtzylindermotor geliefert werden.

Stilistisch war der LeBaron weitgehend mit dem Dodge Aspen identisch, hatte aber einen anderen Kühlergrill, ein eigenständiges Arrangement der Leuchteinheiten mit Blinkern, die über den Frontscheinwerfern angeordnet waren, sowie eine modifizierte Heckpartie. 1980 erhielt der LeBaron ein umfassendes Facelift mit einer vollständig neuen Dachlinie. Die C-Säule stand nun deutlich steiler; zudem waren die hinteren Kotflügel des Coupés geradlinig gestaltet.

Als Ausstattungsvarianten gab es das Basismodell, den LeBaron S oder Special als Einstiegsmodell mit reduzierter Ausstattung sowie die Spitzenmodelle LeBaron Salon und LeBaron Medallion. Ein Sondermodell, das nur 1980 angeboten wurde, war der LeBaron Fifth Avenue Edition. Es nahm die Gestaltung der späteren Modelle Chrysler New Yorker bzw. Chrysler Fifth Avenue vorweg.

Von 1977 bis 1981 entstanden insgesamt 431.616 Exemplare des LeBaron. Die zum Chrysler-Konzern gehörende Marke Dodge bot ab 1977 unter der Bezeichnung Dodge Diplomat eine eigene, geringfügig einfacher ausgestattete Version des LeBaron an. Der Diplomat war preiswerter als der LeBaron, verkaufte sich aber deutlich schlechter. Zudem war auf dem kanadischen Markt auch eine Plymouth-Version mit der Bezeichnung Caravelle erhältlich. (Bild- und Text: Wikipedia)