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Frontscheibe - STUDEBAKER AVANTI 63-

Bildquelle: Joe Mabel/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Studebaker machte für den Avanti frühzeitig Werbung, und viele Interessenten platzierten Vorab-Bestellungen. Es kam allerdings zu Verzögerungen bei der Entwicklung, was sich negativ auf die Absatzzahlen auswirkte. Hauptursache für die Verzögerungen waren Probleme mit der Passgenauigkeit einiger Fiberglas-Karosserieteile; zudem erwies sich die Öffnung für die Heckscheibe als zu groß für die Scheibe. Das kam einigermaßen überraschend, hatte man die Fertigung der Karosseriepaneele doch an dieselbe Firma vergeben, die seit 1953 die Karosserien der Chevrolet Corvette herstellte. Am Ende war Studebaker gezwungen, die Paneele selbst anzufertigen - doch zu diesem Zeitpunkt hatten bereits viele Kunden ihre Bestellungen storniert.

Studebaker verzichtete beim Avanti auf die Kennzeichnung verschiedener Modelljahrgänge, sondern ließ vielmehr notwendige Änderungen in die laufende Serie einfließen. Frühe und späte Studebaker Avantis unterscheidet man am einfachsten anhand der Scheinwerferverkleidungen. Alle Avantis zwischen Juni 1962 und Juli 1963 besaßen runde Verkleidungen. Ab August 1963 kamen dann viereckige Verkleidungen zum Einsatz.

Im Dezember 1963 kündigte Studebaker an, dass man die Autoproduktion am Stammsitz in South Bend/Indiana einstellen und nur noch im kanadischen Hamilton produzieren werde. Zugleich fielen der Avanti, der Studebaker Hawk sowie sämtliche Pickups und Lastwagen aus dem Programm; in Kanada wurden noch eine Zeit lang Limousinen, Coupés und Kombis gebaut.

Studebaker stellte bis zur Einstellung des Avanti 4643 Exemplare her. Dem letzten Avanti, einem weißen R-3 mit allen Extras, legten Studebaker-Mitarbeiter einen Brief bei, in dem sie den zukünftigen Besitzer über den historischen Stellenwert des Wagens informierten.

Studebaker überlebte noch zwei Jahre und stellte in Kanada die Modelle Commander, Daytona und Cruiser mit General Motors-Aggregaten her. (Bild- und Text: Wikipedia)