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Frontscheibe - BRISTOL 404 53-55

Bildquelle: Ferenghi/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Bristol 404 war ein Gran Turismo-Fahrzeug des britischen Automobilherstellers Bristol Aircraft Company (später: Bristol Cars).

Der 404 wurde 1953 vorgestellt, um den großen, viersitzigen Bristol 403 um ein kompaktes, besonders sportliches Modell zu ergänzen. Das Auto war als kurzes, leistungsstarkes Coupé konzipiert. Es setzte sich äußerlich vom 403 ab und führte einige neue Gestaltungsmerkmale ein, die auch von späteren Modellen übernommen wurden und gleichsam zu Markenzeichen für Bristol wurden. Der 404 ruhte auf dem bekannten Bristol-Chassis, das seit 1946 mehr oder weniger unverändert von allen Fahrzeugen der Marke verwendet wurde. Allerdings wurde es um 40 cm verkürzt; insgesamt war der 404 mehr als 45 cm kürzer als der 403.

Die beim kurz zuvor eingeführten Bristol 403 verwendete Superleggera-Konstruktion wurde für den 404 nicht übernommen. Seine Aluminium-Karosserie wurde vielmehr von einem Skelett aus Holz gestützt. Chassis, Karosseriestruktur und Aufbau waren von Bristol-Ingenieuren entworfen worden. Weiterhin wurden nahezu alle verwendeten Komponenten des Autos auch bei Bristol selbst hergestellt, was dem Werk Bewunderung, mitunter aber auch Spott einbrachte.

Die Karosseriegestaltung war eigenständig. Sie löste sich von den Formen der Vorgänger. Der 404 fiel vor allem durch außergewöhnliche Proportionen auf: Die Motorhaube war sehr lang, die knappen Türen endeten unmittelbar vor den hinteren Radläufen, und bereits kurz hinter der B-Säule setzte das abfallende Fließheck an. An der Heckpartie gab es kleine Heckflügel, die nach Aussage des Unternehmens aerodynamische Zwecke verfolgten. Abgesehen davon und von modischen Aspekten sollten sie zudem an den 1953 präsentierten Bristol 450 erinnerten, einen Rennwagen, der ebenfalls über zwei – in den Dimensionen allerdings deutlich extremere – Heckflügel verfügte und bereits im Jahr seines Erscheinens bei Langstreckenrennen einige Erfolge erzielte. An der Frontpartie des 404 war die bisherige, an die BMW-Wurzeln erinnernde „Niere“ verschwunden. Stattdessen trug der 404 eine schlichte Kühleröffnung, deren Gestaltung an Bristols Flugzeugtyp Brabazon erinnern sollte. In der Kühleröffnung war bei vielen Fahrzeugen – aber nicht immer – ein einzelner Zusatzscheinwerfer installiert. Im vorderen Kotflügel zwischen den Vorderrädern und der Tür befand sich erstmals ein hinter einer Klappe verborgenes Abteil, in dem auf der einen Fahrzeugseite das Reserverad stehend untergebracht war; ein ähnliches Abteil auf der anderen Fahrzeugseite beherbergte unter anderem die Batterie. Diese Aufteilung zunächst war dem Umstand geschuldet, dass der Kofferraum des 404 nicht von außen zugänglich war – es gab keine Kofferraumklappe – und somit das Reserverad dort nicht ohne Probleme hätte untergebracht werden können. Das Gestaltungskonzept wurde von allen späteren Bristol-Modellen übernommen, auch wenn sie regelmäßig über Kofferraumklappen verfügten. Im Innenraum gab es ein neues Armaturenbrett. Die wesentlichen Instrumente waren in einem ovalen Rahmen zentral vor dem Fahrer zusammengefasst. Auch diese Gestaltung übernahm Bristol bei allen künftigen Modellen. (Bild- und Text: Wikipedia)