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Frontscheibe - NSU RO 80 67-77

Bildquelle: AlfvanBeem/Wikipedia-CC0
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Hintergrundwissen:

Ebenfalls ungewöhnlich war der Wankelmotor, der 115 PS leistete. Dieser Motor machte in der Frühzeit durch häufige Dichtleistendefekte auf sich aufmerksam, denen jedoch der Hersteller mit kulantem Motorenaustausch begegnete. Dennoch litt der Ruf des neuen Modells und des Wankelmotors darunter erheblich. Die konsequente Umsetzung der Keilform im Entwurf von Claus Luthe war ein stilprägender Impuls für das Automobildesign der 1980er-Jahre. Insbesondere bei Audi sollte das Erscheinungsbild des Ro 80 maßgeblich für ganze Fahrzeuggenerationen werden. Das Fahrzeug bot im Innenraum mit einer Breite von 1475 mm vorn und hinten viel Platz, die Beinfreiheit vorn und hinten war groß – Knieraum hinten 170–280 mm, bei einer Sitztiefe von 475 mm. Das Kofferraumvolumen ließ sich durch getrennt herausnehmbare Rückenlehnen erweitern. Der 83 Liter fassende Kraftstofftank war außerhalb der Knautschzone vor der Hinterachse eingebaut. Das Innengeräusch war niedrig (73 Phon bei 100 km/h). Vom Ro 80 wurden bis 1977 nur 37.406 Exemplare produziert[2]. Er blieb, technisch gesehen, ohne Nachfolger. Das letzte produzierte Fahrzeug wurde dem Deutschen Museum übergeben. Weitere Fahrzeuge sind unter anderem in der Pinakothek der Moderne in München, im Depot des Deutschen Technikmuseums Berlin, im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum und im Audi Forum in Neckarsulm, im museum mobile in Ingolstadt, im EFA-Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang sowie in der Autostadt in Wolfsburg ausgestellt. Das Schnittmodell des Ro 80, mit dem der Wagen auf der IAA vorgestellt wurde, wird im Museum Autovision als Teil der Dauerausstellung Wankelmotor gezeigt. (Bild- und Text: Wikipedia)